Außerirdischer gelandet!

Bist du neu eingetroffen oder hast du vor uns wieder zu verlassen?
Hier kannst du dich vorstellen bzw. verabschieden.
#Asperger
aktiv
aktiv
Beiträge: 83
Registriert: 21. Januar 2020, 02:16
SPS: Vielleicht

Außerirdischer gelandet!

Beitragvon #Asperger » 15. August 2020, 10:37

Hallo allerseits,

ich, Anachoret, bin nun hier bei euch gelandet.

Der Name wrongplanet würde übrigens auch gut zu mir passen, aber der scheint schon vergeben gewesen zu sein, als ich mich hier registrierte, also musste ich was anderes wählen...

"Wrongplanet" würde passen, weil ich mich schon immer fremd gefühlt habe in dieser Welt, eigentlich als Kind, als Jugendlicher noch viel mehr, und jetzt als junger Erwachsener erst recht. :grünes Monster:

Anachoret passt, weil ich nahezu wie ein Einsiedler lebe, mich aus der Gesellschaft schon lange peu à peu zurückgezogen habe, von der ich nie wirklich ein Teil war.

Dieses Gefühl des Fremdseins, das Unverständnis anderer in Bezug auf mich und mein Unverständnis in Bezug auf andere, führten mich zu der Entdeckung des Asperger-Syndroms, welches ich hoffentlich bald auch offiziell diagnostiziert bekomme, denn dann kann ich wenigstens ein Stück weit Hilfe einfordern, und Nachteilsausgleiche für mein bisher nicht gerade positiv verlaufenes Leben.

Ich kann mich aber gleichsam sehr gut mit der schizoiden PS identifizieren, und von manchen Autisten musste ich mir auch schon anhören, dass sie denken, ich wäre eigentlich schizoid und kein Autist.
Ich denke, ich bin zu einem gewissen Grad beides.

Ich würde auch versuchen, mir SPS diagnostizieren zu lassen, falls das mit dem Asperger wieder nicht hinhaut. :übel: :erschrocken:
Ist aber nur ein Plan B. :genervt:

Als kleines Kind gab es schon mal einen Autismus-Verdacht, mir wurde das aber nicht diagnostiziert. Ich fühle mich also auch von den „Weißkitteln“ hintergangen. In diesem Fall war aber vielleicht weniger der böse Wille die Ursache dafür mich falsch zu diagnostizieren, sondern Ignoranz und Oberflächlichkeit. Was die Sache für ich aber auch nicht besser macht.


Ja, meine Erfahrungen mit Menschen und meine Beschäftigung mit dieser Welt haben mich zu einem ausgesprochenen Misanthrop gemacht. Ich denke, dass ich damit hier nicht allein stehe.

Finde es auf jeden Fall gut, dass es so ein Forum für Schizoide gibt, weil das im allgemeinen eine sehr unbekannte und vermutlich auch sehr seltene Behinderung ist(?)...

...und hoffe, hier vielleicht Personen zu finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mich verstehen können.

Denn im allgemeinen habe ich nahezu jegliches Vertrauen in und zu Menschen verloren. :verstimmt: :erschrocken:

Was bei mir auch typisch für SPS zu sein scheint, dass ich mich eher als Beobachter dieser Welt und der Menschen sehe und weniger als aktiver Mitspieler in diesem Schmierentheater von Untaten. :knasti: :schweigen:

Ich bin wohl kein allzu guter Schauspieler, dazu bin ich zu ehrlich. Und immer noch naiv genug, um auf die anderen Schauspieler aka Menschen hineinzufallen. Erst kürzlich hat mir jemand mal wieder sein wahres Gesicht gezeigt, einer, von dem ich fast dachte, er könnte ein Freund werden, doch er war bestenfalls ein Bekannter, und auf einmal hatte er wohl keine Lust mehr, mit mir zu schauspielern. :clown:

Ja, so war es immer mit Menschen, außer mit denen, die gestorben sind, denen kann man weniger was vorwerfen. Von den anderen wurde ich letztendlich immer nur verlassen, geschasst, entsorgt, hintergangen. Und das waren auch nicht besonders viele, aber wenn ich darüber nachdenke, dann wäre es vielleicht besser gewesen, ich hätte selbst die paar, alle überhaupt nie kennengelernt, dann wäre mir wenigstens hinterher der Ärger und die Enttäuschung erspart geblieben. Da bleibt man doch lieber gleich ganz allein. :verstimmt:

Zumindest sehe ich aktuell keine realistische Alternative dazu, meine "Eremitage" zu verlassen und mich wieder unter die Leute zu begeben... :verwirrt:

So viel erst mal zu mir,

freundliche Grüße

Anachoret
-nicht von dieser Welt- :grünes Monster:

Insuffizienz
alteingesessen
alteingesessen
Beiträge: 693
Registriert: 4. Juli 2014, 20:10
SPS: Vielleicht

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon Insuffizienz » 15. August 2020, 12:53

Hallo #Asperger und herzlichen willkommen. :)

Du hast ja viele Schwierigkeiten und Verletzungen in der Vergangenheit erlebt, das tut mir leid. Vielleicht findest du hier ein paar interessante Texte oder auch Diskussionspartner, um deinen Alltag wieder etwas zu erhellen (auch mit etwas sozialer, wenn auch virtueller Interaktion). :)

Gruß

Benutzeravatar
Richey Edwards
engagiert
engagiert
Beiträge: 189
Registriert: 7. Juli 2018, 21:55
SPS: Ja

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon Richey Edwards » 15. August 2020, 13:55

Hallo und herzlich willkommen!

#Asperger hat geschrieben:Was bei mir auch typisch für SPS zu sein scheint, dass ich mich eher als Beobachter dieser Welt und der Menschen sehe und weniger als aktiver Mitspieler in diesem Schmierentheater von Untaten.


Hast du einen Beruf bzw. hast du Pläne für deine Karriere?
Ich habe mir gerade wieder mal gedacht, dass ich ÜBERHAUPT keine Ambitionen habe, in der Menschenwelt
noch irgend etwas zu "WERDEN".
Ich finde Menschen, die glauben, mehr als bloß "sie selbst" zu sein, irgendwie zum Kotzen. :übel:
(Ich bin Rechtsanwalt, ich bin Lehrer,....usw.) Also finde ich so ca. 99 Prozent (oder mehr) der Menschen zum Kotzen. :breites grinsen:
Ich möchte eigentlich wirklich nur "ich selbst" sein, was auch immer das ist. (Das ist auch in jedem Moment des Lebens
erst herauszufinden, wer oder was "ich" eigentlich bin.)
Ich habe nichts Grundsätzliches gegen Arbeit, aber ich arbeite immer nur das, was "gerade anfällt".
Wogegen ich etwas habe, ist die Definition der Gesellschaft, was ein "richtiger" Arbeitsplatz
ist, und welche Arbeit es nicht wert ist, pekuniär entlohnt zu werden. (z. B. einen Angehörigen pflegen, Haustiere betreuen, etc...)
Ich glaube auch, dass jeder Mensch irgend etwas machen möchte.
Die Wenigsten wollen den ganzen Tag im Bett liegen bleiben und gar nichts tun.
Aber wenn einer das tut, dann hat er vermutlich gute Gründe dafür oder kann nicht mehr anders,
ist also z.B. von den Anderen schon kaputt gemacht worden.
Was für mich schwierig ist, ist, dass die Anderen mich als "gestört" betrachten,
ich aber glaube, dass ich in diesen Punkten irgendwie RECHT HABE.
Wie geht es dir mit der Tatsache, dass man irgendwo Geld herbekommen muss?
Ich denke, ob man es darauf anlegt, die Opferrolle einzunehmen und dadurch Geld zu lukrieren
oder "auf eigenen Beinen stehen" möchte, darüber ist hier erst vor Kurzem diskutiert worden.
Zuletzt geändert von Richey Edwards am 15. August 2020, 19:14, insgesamt 2-mal geändert.
Ich würde keinem Club angehören wollen, der mich als Mitglied aufnimmt. (W Allen)
Wenn man im fahrenden Zug in die Gegenrichtung geht, fährt der Zug trotzdem in die falsche Richtung. (Welzer) Es gibt keine hoffnungslosen Fälle, nur hoffnungslose Menschen.

Benutzeravatar
ToWCypress81
alteingesessen
alteingesessen
Beiträge: 814
Registriert: 23. Juni 2016, 00:55
Kontaktdaten:

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon ToWCypress81 » 15. August 2020, 16:28

Moin #Asperger bzw Anachoret,

ich kenne dieses Gefühl mich der Gattung/Rasse Mensch gegenüber irgendwie nie wirklich zugehörig zu fühlen auch. Selbst zu Tieren/Lebewesen habe ich oft das Gefühl deren Gefühle/Anliegen nie ganz zu erfassen, sodass ich auch zu ihnen nie eine entsprechende Verbindung aufbauen kann.

Das ist (zumindest bei mir) auch schon das Problem: Das Unverständnis im Sinne differenzierter Gefühle, und damit das nicht erfassen können von differenzierter Mimik, Gestik, Verhaltensweisen.
Nur alles was ich undifferenziert geradeaus/direkt (nicht zweideutig) gesagt bekomme und verhaltensmäßig erlebe, ist für mich nachvollziehbar.

Durch diese Art des differenzierten Unverständnises fühlt man sich, wie ich finde, automatisch in der Verständigung und somit auch im Erleben/Leben ausgeschlossen, alleine und anders.

Wenn man durch dieses anders sein bzw diesem nicht deuten können differenzierter menschlicher Reaktionen auch noch von Menschen daraufhin bspw ausgelacht wird oder durch Wörter, Sätze und Verhaltensweisen/Reaktionen bewusst ausgegrenzt wird - fühlt man sich daher (meine Erfahrung) natürlich zusätzlich noch mehr ausgeschlossen, unverstanden und nicht-zugehörig.

So baut man (aus eigenen Erfahrungen), gerade wenn man niemanden hat der einen anhört/zuhört, niemand einen zu verstehen scheint, und niemand hat der trotz des eigenen Defizites einen für seine Stärken oder gar Talente schätzt - auch immer mehr Wut, Zorn und oder gar Hass auf. Am Ende hat man bei einer Häufung negativer Erlebnisse (wie ständiges ausgelacht werden) und des ausgeschlossen seins, daher oft nur noch Verachtung diesen Menschen gegenüber übrig. Zumindest war das auch bei mir so.

Mittlerweile denke ich selbst auch, das ich das Asperger Syndrom habe. Da mein eigentliches Problem das der Verständigung unter Menschen ist. Ich kann differenziertes Verhalten, Mimik, Gefühle bei Menschen nicht deuten.
Das führt bei mir auch zu der Problematik, das ich unter Menschen paranoid denke (vor allem ohne Medikament). Durch negative Erfahrungen in diesem Sinne: was andere über mich negatives denken, über mich lachen bzw mich ständig von aussen kritisch beäuge, was ich alles in deren Augen falsch mache.

Auch ich halte meine letzte Diagnose (2007) für falsch. Angeblich habe ich eine kombinierte Persönlichkeitsstörung. Die wahrscheinlich gewählt wurde, da mein damalig sehr starkes paranoides Denken/Verhalten zu sehr meine Persönlichkeit verdeckt hat.
Ein Trauma habe ich nicht. Genauso wie ich keine schlechte Erziehung/Kindheit hatte.

Hast du was dieses differenzierte Unverständnis Menschen gegenüber (Mimik usw) betrifft, da ein ähnliches Empfinden?

Schabenkraut82
aktiv
aktiv
Beiträge: 88
Registriert: 3. Juli 2020, 15:39
SPS: Ja

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon Schabenkraut82 » 16. August 2020, 11:04

Hallo,

Also ich muss ja sagen, ich bin enttäuscht. Ich hatte gehofft, da steckt vielleicht etwas Wahrheit hinter der Aussage "Ausserirdischer gelandet" weil das hätte mir möglicherweise eine Fluchtmöglichkeit eröffnet - ein Raumschiff - aber nun muss ich feststellen, dass es sich hier nur um gewöhnliche Menschenaffen mit zuviel Fantasie handelt ... Die fast das ganze Spektrum von Differentialdiagnosen um die schizoide Persönlichkeitsstörung aufwühlen:
- schizoide Persönlichkeitsstörung
- paranoide Persönlichkeitsstörung
- Autismussprektrumstörungen
- Alexythymie/Prosopagnosie
...

Was mir persönlich aber missfällt ist sowas wie das "Schmierentheater von Untaten". Also die ganze Menschheit so über einen Kamm zu scheren .. bringt niemand was, ausser dass die Wut mal kurz raus darf und nen Baum anpinkelt.
Ich bin "trotz" meiner Schizoidie ein Individuum dieser Spezies und nicht frei von Schuld, Verantwortung und Fehlverhalten. Daher fühle ich mich bei solchen globalen Aussagen auch leicht angepisst.
(Nicht wirklich, aber ich versuche hier was heilsames zu vermitteln.)

Und noch ein Nachtrag, weil ich das immer wieder höre: ein "Trauma" ist nicht notwendig um eine Persönlichkeitsstörung zu entwickeln. Ich kann dieses Wort schon nicht mehr hören genau so wie "Achtsamkeit" .. die Grundlage für eine schizoide Persönlichkeitsstörung kann schon in den ersten zwei Lebensmonaten festgelegt werden. Frühkindliche emotionale Erfahrungen (in der Regel mit der Mutter) sind hier wegweisend, eine gestörte Bindung kann sich dann fortsetzen und sich auch allgemein äussern (dysfunktionale Familie, ...) aber nicht zwingend. Und allgemein gilt: steter Tropfen höhlt den Stein und grundlos geschieht gar nichts (den Einfluss von Genetik und Schwangerschaft jetzt mal beiseite geschoben.)
Ich bemühe mich bewusst meinen Drang nach perfekter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zu unterdrücken. Meine Beiträge erstelle ich mit dem Smartphone für eine sehr begrenzte Leserschaft. Die Investition an Zeit lohnt sich nicht.

Benutzeravatar
2ost
erfahren
erfahren
Beiträge: 483
Registriert: 10. August 2019, 13:43
SPS: Ja

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon 2ost » 16. August 2020, 12:22

Moin,
#Asperger hat geschrieben:Ich würde auch versuchen, mir SPS diagnostizieren zu lassen, falls das mit dem Asperger wieder nicht hinhaut. :übel: :erschrocken:
Ist aber nur ein Plan B. :genervt:
ich denke nicht, dass es hilfreich ist, sich einfach das aussuchen zu wollen, was einem am meisten zusagt.
„Im Kampf zwischen dir und der Welt sekundiere der Welt.“ — Franz Kafka

Schabenkraut82
aktiv
aktiv
Beiträge: 88
Registriert: 3. Juli 2020, 15:39
SPS: Ja

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon Schabenkraut82 » 16. August 2020, 13:24

Absolute Zustimmung.
Ich bemühe mich bewusst meinen Drang nach perfekter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zu unterdrücken. Meine Beiträge erstelle ich mit dem Smartphone für eine sehr begrenzte Leserschaft. Die Investition an Zeit lohnt sich nicht.

#Asperger
aktiv
aktiv
Beiträge: 83
Registriert: 21. Januar 2020, 02:16
SPS: Vielleicht

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon #Asperger » 16. August 2020, 15:21

Hallo nochmal,

wie ich sehe, ist das hier bei dieser Forensoftware wieder so kompliziert mit dem Zitieren. Das ist mir im Moment zu viel, also antworte ich mal allgemein.

Ja, beruflich sieht es bei mir auch katastrophal aus. Mehr möchte ich dazu hier im öffentlichen Bereich nicht schreiben. Kann ich eigentlich jetzt schon auch im geschlossenen Bereich schreiben, oder ab wann kann/darf ich das?

Und das mit dem Schmierentheater usw. mögen viele als Angriff interpretieren, aber es resultiert eben aus meiner Weltbetrachtung, die mich zu dieser Erkenntnis führte. Letztendlich ist jeder Teil dieses Systems, außer wenn man sich bewusst davon distanziert, wobei man nach außen hin immer noch zum System gehört. Und ich musste erkennen, dass Menschen, außer solche besonderen, die sich eben bewusst abgrenzen, bestenfalls(!) sowas wie "nützliche Idioten" und Fußabtreter für die anderen (die Nutznießer) sind. Traurig macht mich das.

Ich habe z.B. erst vorhin ein paar Artikel über Bergbau, Kinderarbeit, Fabrikarbeit zur Zeit der industriellen Revolution gelesen, und was sich einem da offenbart, ist wirklich entsetzlich. So viel Elend, so viel Verwahrlosung- wie konnte man in solchen Zuständen nur leben? Menschen, die sich gegenseitig versklaven. Kein Mitgefühl, keine Solidarität für andere Wesen, die doch alle ein und derselben Spezies angehören..."Homo homini lupus est"...

So wird einem dann auch wieder bewusst, wie "gut" es einem, verglichen damit doch geht. Auch wenn man sich ja gar nicht gut fühlt...


Und da sind wir auch schon bei den Gefühlen: Ja, irgendwie scheinen diese Menschen ganz anders zu fühlen, anders zu empfinden als ich. Ich wurde z.B. schon als emotionslos bezeichnet. Bin ich aber eigentlich nicht. Es scheint da keinerlei Möglichkeit zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis zu geben.

Ich habe nur einfache Gefühle, ich weiß nicht, was differenzierte Gefühle sein sollen, geschweige denn differenzierte Mimik oder Gestik.

Es soll aber ja auch unter Menschen untereinander (manchmal) große Differenzen im Erleben bestimmter Situationen geben. Bei uns ungewöhnlichen Menschen aber umso mehr. Man fühlt sich fremd, deplatziert, wie im falschen Film. Oder gleich wie auf dem falschen Planet.
Bsp.: Alle Kinder freuen sich auf die Klassenfahrt, nur das eine Kind nicht. Alle Jungen mögen Fußball, nur das eine Kind nicht. Wie soll da eine Verständigung möglich sein, zwischen dem einen Kind, was all das nicht mag, was die anderen Kinder mögen und das all das mag, was 99% der anderen Kinder nicht mögen?

Es ist wie wenn man gegen eine Mauer/Wand läuft. Ständig. Permanent.

Und ich kenne auch dieses paranoide Denken. Ich weiß ja gar nicht genau, was andere über mich denken. Ich dachte oft, dass einfach alle gegen mich sind und insgeheim etwas gegen mich im Schilde führen. Vielleicht sind die Leute, die sich mir gegenüber freundlich verhalten, nur scheinbar freundlich und das alles ist in Wahrheit ein Trick? Aber grundsätzlich, als Pessimist, gehe ich dann einfach davon aus, dass ich grundsätzlich annehmen, alle z.B. in einer Klasse, sind gegen mich, und wenn es Leute gibt, auf die das doch nicht zutreffen sollten, kann man sich immer noch positiv überraschen lassen.

Einige Leute scheinen mich in meinem bisherigen Leben durchaus sympathisch gefunden zu haben, was aber nicht zwangsläufig heißt, dass ich die auch umgekehrt wirklich sympathisch gefunden hätte. Und dann finde ich es auch seltsam, wieso mich manche Leute sympathisch fanden, andere aber nicht, und wie sich das ergibt. Nur so als ein Beispiel von vielen. Vieles erschließt sich mir nicht, weil ich anders denke und anders empfinde.

Wie man merkt, neige ich auch zu einer Schwarz-Weiß-Weltsicht. Für mich gibt es eigentlich immer nur zwei Seiten. Zwischentöne sind für mich irrelevant.

Also ich persönlich empfinde mich auch als tief traumatisiert, ich zeige es nur nicht so offen. Ich habe oft Gedankenkreisen um Sachen, Personen, Erlebnisse, Sachen, die ich gehört oder gelesen habe, und wenn ich wieder über all das nachdenke, geht es wieder unheimlich schlecht, noch schlechter als vorher schon...
-nicht von dieser Welt- :grünes Monster:

Benutzeravatar
Mod-Team
Moderator
Moderator
Beiträge: 46
Registriert: 14. Dezember 2012, 06:12

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon Mod-Team » 16. August 2020, 16:55

#Asperger hat geschrieben:Kann ich eigentlich jetzt schon auch im geschlossenen Bereich schreiben?

Ja, die Möglichkeit besteht.

#Asperger
aktiv
aktiv
Beiträge: 83
Registriert: 21. Januar 2020, 02:16
SPS: Vielleicht

Re: Außerirdischer gelandet!

Beitragvon #Asperger » 17. August 2020, 03:46

Oh, ich sehe, ich habe eine ziemliche Verwirrung rund um meinen Namen gestiftet. Der Einfachheit halber nennt mich eben Asperger, auch wenn das etwas plakativ ist und ich nicht der einzige hier bin, der damit was zu tun hat. Aber man kann hier seinen Benutzernamen leider nicht ändern...
-nicht von dieser Welt- :grünes Monster:


Zurück zu „Vorstellung/Abschied“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste